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Der Sound der Zukunft: tesa in Moll und Dur.

Zukunftsmusik in vielen Variationen – tesa gab im Konzert der Innovationen schon früh den Ton an. Technische Klebebänder spielen seit 125 Jahren in vielen Bereichen eine oftmals wichtige und auch überraschende Rolle. Durch den Erfindungsgeist cleverer Produktentwickler wurden bereits vor 70 Jahren Radios hörbar besser – heute intonieren tesa Anwendungen in 2 Milliarden Smartphones den Fortschritt 

Logo125JahreInnovation

Galt es bei der ersten Smartphone-Generation noch kaum als vorstellbar, dass ein fest verklebter Akku problemlos ausgetauscht bzw. alle Materialien einfach recycelt werden können, tritt die tesa Klebetechnologie heute in rund zwei Milliarden dieser kleinen High-Tech-Wunder den Gegenbeweis an. Smartphones waren in den 1950-er Jahren noch lange nicht erfunden, aber tesa überzeugte auch damals schon mit pfiffigen Ideen. Was gut für mollige Wärme dank abgedichteter Fenster war, konnte auch dem wohligen Klang im Radio dienlich sein.

Von Moll, wie tesamoll® vor Jahrzehnten als Innovation zur Schalldämmung, zu Dur, wie durabel im 21. Jahrhundert: Die High-Tech-Ära stellt höchste Anforderungen an die Materialstruktur von Produkten. Möglichst lange soll ein Smartphone den Alltagsbelastungen standhalten, stoßfest soll es sein, geschützt vor innerer wie äußerer Überhitzung – und die winzigsten Komponenten müssen dazu auch noch verlässlich in Position bleiben. Bis zu 70 Produkte von tesa® finden sich heute in einem Smartphone.

Klebebänder haben viele Vorteile gegenüber anderen Fixierungsarten, denn sie sparen Gewicht und Platz, sind einfach zu verarbeiten. Die innovativen tesa® Lösungen, die eigens für Handy & Co. entwickelt wurden, sind mit 0,003 bis 0,5 Millimetern hauchdünn, oft also gerade mal so fein wie ein einzelnes Haar. Optisch klare Klebe- und Montagebänder kommen für die Laminierung von Displays zum Einsatz, andere tesa® Spezialtapes wiederum verbinden nicht nur Bauteile, sondern übernehmen Zusatzfunktionen wie Licht- und Wärmemanagement; sie können Strom leiten oder abschirmen oder Stöße absorbieren.

Vor allem aber sorgt die patentierte tesa® Bond & Detach® Technologie dafür, dass die kleinen Multitalente zum Surfen, Chatten, Musikhören und Telefonieren „Dur-abel“ sind, also durch den Akku-Austausch länger halten. Ganz im Sinne der Nachhaltigkeit hilft die Technologie, Elektroschrott zu vermeiden – und erspart den Konsumenten Neuanschaffungen in kurzen Abständen. 

Neue Töne anschlagen

500 Produkt- und Technologie-Entwickler tüfteln bei tesa® in aller Welt an neuen Ideen, davon 75 im stark wachsenden Bereich Electronics. Allein im chinesischen Labor in Suzhou wird jährlich tausendfach rund ums mobile Telefon getestet und gemeinsamen mit den Ingenieuren von großen Industriekunden im Customer Solution Center Neues ausprobiert. Dafür kommen die Handys in die „Folterkammer“, werden in 100 Testverfahren auf Herz und Nieren, kurz ihre Alltagstauglichkeit geprüft. 

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Zart gedämpfter Rock ’n‘ Roll

Solche hochkomplexen Verfahren waren in der grauen Elektrotechnik-Vorzeit noch Zukunftsmusik. tesa® sorgte jedoch schon früh für spannende Erfindungen. So garantierte tesaflex® nicht nur den Schutz empfindlicher Oberflächen, sondern wirkte seit 1950 als Isolierband im „Elektrofach“ Wunder. Mit Sicherheit! Noch heute ist das Produkt ein Evergreen für den Einsatz in der Elektrik. Das spezielle Isolierband wird für Elektroinstallationen und -isolierungen sowie multifunktional für Reparaturarbeiten eingesetzt.

Ob High-Tech 2021 oder Fortschritt in den Fünfzigern: Am Anfang stand und steht stets ein technisches Klebeband. Dünn, dick, transparent, blickdicht, reißfest oder elastisch, lösbar, haftend… tesa® baut damit immer neue Brücken in die Zukunft und findet kluge neue Einsatzmöglichkeiten für seine Produkte. Alles hat dabei seine Zeit – und immer ist „Musik drin“. In den 1950er-Jahren war es der Rock ’n‘ Roll aus dem Radio, der dank tesa® Dämmung rausch- und rüttelfrei durch den Lautsprecher bis in die Füße kroch. Das war auch die Zeit, als erste elektrische Maschinen beim Rechnen in großen Büros halfen. Leider klapperten sie laut und sorgten für Misstöne im Betriebsklima. tesa® dämpfte den Ärger ganz innovativ – in Moll. 

Frau benutzt Cito an ihrem Fahrrad

Vom Flop zum Bestseller 

Das weltweit erste technische Klebeband stammt aus der Beiersdorf’schen Ideenwerkstatt. Eigentlich wollte man in den 1890er-Jahren ein neues Heftpflaster vermarkten, doch dieses klebte zu heftig auf der Haut und reizte diese. Der Apotheker Troplowitz funktionierte es kurzerhand um und kreierte daraus das erste technische Klebeband, das „Cito-Sportheftpflaster“, zum Fahrrad-Flicken. Eine innovative Sensation, denn auf den Straßen von damals bekamen Luftreifen schnell Löcher. Diese Einstellung wirkt bei tesa bis heute. In unserer Serie "125 Jahre Innovationen" stellen wir Ihnen anhand ausgewählter Beispiele unseren Innovationsgeist vor und kommen mit so mancher Überraschung daher!

Alle Artikel aus der Reihe:

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