Für eine klimaneutrale Zukunft: Baustart für Photovoltaikanlage am tesa Werk Offenburg



  • tesa strebt bis 2030 eine klimaneutrale Produktion an (Scope 1 und Scope 2) 
  • Mit Baustart im September für Solarpark erreicht tesa am Standort Offenburg den nächsten Meilenstein für mehr Nachhaltigkeit 
  • Photovoltaikanlage mit 5.600 Kilowatt-Peak soll rund 25 Prozent des Energiebedarfs am Standort decken  


Offenburg – tesa, internationaler Hersteller innovativer Klebebänder und selbstklebender Produktlösungen priorisiert Nachhaltigkeit und will sein technologisches Know-how für die Transformation des Geschäfts nutzen. Reduktion von Emissionen ist ein strategisches Handlungsfeld der Nachhaltigkeitsstrategie von tesa, um bis 2030 eine klimaneutrale Produktion zu erreichen (Scope 1 und Scope 2). Das tesa Werk Offenburg, in dem auch der bekannte tesafilm® produziert wird, geht mit gutem Beispiel voran und nutzt bald eine leistungsstarke Photovoltaik-Anlage (PV-Anlage), die ab Ende 2024 rund 25 Prozent des Strombedarfs deckt. 

Sechs Gigawattstunden Strom im Jahr werden künftig erzeugt. In diesen Tagen erfolgt der erste Spatenstich für die Tiefbauarbeiten des umfangreichen Bauvorhabens. „Nachhaltigkeit im Produktionsprozess spielt für uns eine zentrale Rolle. Unser Ziel ist, ein transparentes Bild unserer Ressourcennutzung zu schaffen und Wege zu finden, die Wertschöpfung hin zu einer zirkulären Wirtschaftsweise zu optimieren. Dazu gehört auch der Strombezug aus erneuerbaren Energiequellen. Mit dem zukünftigen Solarpark werden wir unserem Ziel, unsere Emissionen zu senken, einen entscheidenden Schritt näherkommen ”, erläutert Werksleiter Holger Rauth. 

Solarflächen decken ein Viertel des Energiebedarfs 

Mit einer maßgeschneiderten Lösung wird das Potential zur Energiegewinnung voll ausgeschöpft: An drei Stellen auf dem Werksgelände werden bis Ende 2024 Solarflächen entstehen, die zusammen eine Leistung von 5.600 kWp1 (6.000.000 kWh/Jahr) erbringen. Das sorgt mit der gerade im Aufbau befindlichen Anlage auf dem Flachdach eines Lagers dafür, dass das Offenburger Werk am Ende eine 25-prozentige Autarkiequote2 aufweisen wird, sich also zu einem Viertel selbst und mit erneuerbarer Energie versorgt. „Wir können dadurch am Standort im Jahr rund 1.200 Tonnen CO₂ einsparen“, versichert André Kohler, Projektingenieur bei tesa

13.000 Photovoltaik-Module versorgen Werk und speisen Ladestationen für Elektroautos 

Für das Projekt werden über 13.000 PV-Module installiert. Eine der Anlagen befindet sich im Eingangsbereich des Werkes, auf dem Parkplatz für die Mitarbeitenden. Hier starten ab Mitte September die Tiefbauarbeiten: Entwässerungsleitungen werden verlegt, Fundamente gegossen und Versorgungskabel gezogen. Die Konstruktion versorgt nicht nur das Werk mit Strom, sondern zum Selbstkostenpreis auch die E-Fahrzeuge der Beschäftigten. Durchschnittlich 1.900 Sonnenstunden im Jahr sollen das in Offenburg möglich machen.  

Für tesa ist die Erzeugung erneuerbarer Energien eine wichtige Säule im Energiemanagement. Bereits seit 2020 wird an allen Büro- und Produktionsstandorten ausschließlich Strom aus erneuerbaren Quellen eingekauft. Neben der Reduzierung des absoluten Energieverbrauchs spielt auch die Steigerung der Energieeffizienz eine zentrale Rolle. Dazu setzt tesa zunehmend Technologien ein, die schonender mit den eingesetzten Ressourcen und der Energie umgehen. 

„Insgesamt reiht sich dieses Nachhaltigkeitsprojekt durch die Stromgewinnung aus erneuerbaren Energiequellen in die Nachhaltigkeitsstrategie von tesa ein und schließt an unsere bereits seit vielen Jahren laufenden Initiativen, wie unsere erfolgreiche Werkskampagne zur Energieoptimierung und Abfallvermeidung, an. Dazu passt, dass unser Energiemanagementsystem bereits seit 2015 nach Din ISO 50001 zertifiziert ist," fasst Werksleiter Holger Rauth zusammen.

1 Mit kWp (Kilowatt Peak) wird die Höchstleistung angegeben, die eine Photovoltaikanlage in Kilowatt (kW) erbringen kann. Die tatsächliche/realistische Leistung liegt in der Regel um einige Prozent darunter. 

2 Die Autarkiequote zeigt das Verhältnis zwischen dem eingekauften Reststrom und dem gesamten Stromverbrauch.  

Über die tesa SE 

tesa entwickelt als multinationales Unternehmen seit 125 Jahren innovative Klebebänder und selbstklebende Produktlösungen für Industrie, Gewerbekunden und Endverbraucher. Es sind bereits mehr als 7.000 Klebelösungen, die die Arbeit, Produkte oder das Leben der Kunden verbessern helfen. Nachhaltigkeit und energieschonende Verfahren stehen dabei heute im Fokus. tesa investiert in die Entwicklung umweltfreundlicher Produkte und lösungsmittelfreie Produktionsverfahren ebenso wie in die Nutzung erneuerbarer Energieträger an seinen Standorten.

tesa ist in über 100 Ländern aktiv und betreibt Werke in Deutschland, Italien, China, den USA und künftig auch Vietnam. Rund drei Viertel des Umsatzes der tesa Gruppe (2022: 1.7 Mrd. Euro) entfallen auf Anwendungen für die Industrie. tesa entwickelt gemeinsam mit seinen internationalen Kunden maßgeschneiderten Innovationen auf Produkt- und Prozessebene. So können bereits mehr als 130 tesa Tapes in einem E-Auto und über 70 in einem Smartphone verbaut sein. Auch in der Druck- und Bauindustrie dringt tesa mit seinem Spezial-Klebebändern in immer neue Segmente und Länder vor. Knapp ein Viertel des Umsatzes erwirtschaftet das Unternehmen mit Produkten für Endverbraucher und professionelle Handwerker. 300 Anwendungen, wie z.B, der legendäre tesafilm, erleichtern das Leben oder machen es, wie bei Thema Insektenschutz, sogar etwas angenehmer. tesa gehört zu den weltweit führenden Herstellern von Klebelösungen. Seit 2001 ist die tesa SE mit heute rund 5.000 Mitarbeitende als 100-prozentige und unabhängige Tochter der Beiersdorf AG (u. a. NIVEA, Eucerin, la prairie) tätig.

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