Metin Yazici arbeitet seit 1982 für die tesa SE, derzeit als Prozesstechniker Cleanroom Unit Industry im Werk Hamburg. Der 56-Jährige stammt aus der türkischen Stadt Samsun am Schwarzen Meer und lebt seit seinem 17. Lebensjahr in Hamburg. Er hat tesa in China insgesamt bereits dreimal besucht, um die Kollegen im Produktionswerk in Suzhou an Maschinen zu schulen.
Bereits nach drei Monaten im Werk stieg Yazici zum Maschinenführer (siehe Kasten unten) in der Klebebandproduktion, unter anderem für den tesafilm®, auf. Bis heute hat er am Standort sechs Großanlagen betreut und zahlreiche technische Weiterentwicklungen mit vorangetrieben. Sein aktueller Einsatzort ist die hochmoderne Reinraum-Einheit, in der er unter anderem die Herstellung der dünnsten Tapes der Welt steuert. Diese messen nur 2 Mikrometer (µm) und werden für die Verklebung elektronischer Bauteile, beispielsweise in Smartphones, eingesetzt. Zum Vergleich: Ein menschliches Haar ist etwa 50 µm dick. „Es ist hier nie eintönig geworden, weil es immer neue Herausforderungen gab, die ich gern angenommen habe. Die Arbeit macht einfach Riesenspaß“, sagt Yazici rückblickend.