Sustainable Growth: Wie tesa Nachhaltigkeit in Innovation und Kundennutzen übersetzte
Nachhaltigkeit
Was brauchte es, damit Nachhaltigkeit nicht nur ein Ziel blieb, sondern zum Motor für Innovation und Wachstum wurde? Genau darum ging es bei der fünften globalen Sustainability Week von tesa. Unter dem Motto „Sustainable Growth“ trafen Perspektiven aus Wirtschaft, Forschung und dem Arbeitsalltag aufeinander – mit einer gemeinsamen Botschaft: Zukunftsfähige Lösungen entstanden, wenn Nachhaltigkeit und Kundennutzen von Anfang an zusammengedacht wurden.
Nachhaltigkeit wurde zum Innovationsmotor
Dr. Ingrid Sebald, Chief Technology Officer der tesa SE, unterstreicht: Nachhaltigkeit ist für tesa eine Frage der Zukunftsfähigkeit.
Die Erwartungen an Unternehmen veränderten sich. Kunden fragten nach transparenten Daten, geringeren CO₂-Fußabdrücken und kreislauffähigen Produkten – ohne Abstriche bei Qualität und Leistung. Für tesa lag darin eine Chance: Im Fokus stand, wie Klebebandexpertise und Materialwissenschaft bei der Entwicklung von Produkten für Reparatur, Wiederverwendung und Recycling berücksichtigt werden konnten.
Wie das konkret aussehen konnte, zeigte die Sustainability Week an zahlreichen Beispielen. Im Mittelpunkt stand unter anderem die Technologie Debonding on Demand. Die Technologie diente dem gezielten Lösen von Klebeverbindungen. In einer Keynote wurden ihre Einsatzmöglichkeiten am Beispiel von Fahrzeugdisplays vorgestellt. Der entscheidende Punkt war: Kreislauffähige Lösungen entstanden am besten, wenn Partner bereits früh in der Entwicklung zusammenarbeiteten.
Fortschritt, der sichtbar wurde
Auch an den eigenen Standorten trieb tesa die Transformation voran. Zwischen 2018 und 2025 reduzierte das Unternehmen seine Emissionen aus eigenen Standorten und eingekaufter Energie (Scope 1 und 2) um 50 Prozent\
Auf dem Sustainability Marketplace wurde die Bandbreite nachhaltiger Entwicklung sichtbar: von Energiemanagement und lösungsmittelfreien Produktionstechnologien bis zu nachhaltigem Produktdesign. Beiträge aus Industrie und Forschung ergänzten diese Einblicke und zeigten, welches Potenzial künstliche Intelligenz, Kreislaufwirtschaft und ein effizienterer Umgang mit Ressourcen boten.
Nachhaltigkeitswoche 2026
Aus globalen Impulsen wurde lokales Handeln
Die Sustainability Week fand nicht nur auf der großen Bühne statt. Kurze „Sustainability in Action“-Vorträge holten Themen wie grünen Wasserstoff, Scope-3-Emissionen, Vielfalt und verständliche Nachhaltigkeitskommunikation in den Arbeitsalltag. Gleichzeitig griffen Teams in Europa, Greater China, Asia Pacific sowie Nord- und Südamerika das Motto auf und übersetzten es in Formate, die zu ihren Märkten und Standorten passten.
So unterschiedlich die Aktivitäten waren, die Richtung war dieselbe: Nachhaltigkeit wurde wirksam, wenn Menschen aus verschiedenen Disziplinen ihre Perspektiven verbanden und gemeinsam ins Handeln kamen.
Gemeinsam mehr bewegt
Im Rahmen der Sustainability Week 2026 zeigt tesa, wie Klimaschutz und zirkuläres Produktdesign zusammenwirken.
Mehr als 50 Referentinnen und Referenten und über 2.900 Teilnahmen an zwölf globalen Sessions sowie zahlreichen regionalen Formaten zeigten das große Interesse an diesem Austausch. Mitarbeitende, Kunden, Forschende und Industriepartner brachten unterschiedliche Erfahrungen und Ideen ein.
Die fünfte Sustainability Week machte deutlich: Nachhaltiges Wachstum entstand nicht durch eine einzelne Technologie oder Maßnahme. Es brauchte messbare Fortschritte, verlässliche Daten und starke Partnerschaften entlang der Wertschöpfungskette. Für tesa hieß das, Nachhaltigkeit weiter konsequent mit Innovation und Kundennutzen zu verbinden – und gute Ideen in Lösungen mit Wirkung umzusetzen.