Entdecken Sie 130 Jahre Innovationsgeschichte
Menschen
Vom ersten technischen Klebeband der Welt zu den Klebetechnologien von morgen
Ein Missgeschick. Eine Idee. Der Beginn einer neuen Technologie.
Vor 130 Jahren begann die Geschichte der tesa Klebebandtechnologien mit einer einfachen, aber wegweisenden Idee: dem ersten technischen Klebeband zum Reparieren von Fahrradreifen. Heute kommen tesa Klebelösungen in Elektroautos, Smartphones und zahlreichen industriellen Anwendungen zum Einsatz und sind aus modernen Produktionsprozessen kaum wegzudenken.
Es ist eine Geschichte von Erfindergeist, Mut und der Fähigkeit, Chancen dort zu erkennen, wo andere nur Hindernisse sehen. Genau diese besondere Geschichte feiern wir gemeinsam mit Ihnen.
Feiern Sie mit uns und gewinnen Sie eines von zehn Clayton E-Bikes.
Oscar Troplowitz der Erfinder des weltweit ersten technischen Klebebands.
Als aus einem Fehlschlag eine Innovation wurde
Große Innovationen beginnen nicht immer mit einem Erfolg. Ende des 19. Jahrhunderts suchte Oscar Troplowitz nach einem medizinischen Pflaster, das stark haftet und gleichzeitig hautverträglich ist. Einer der Versuche haftete hervorragend. Für die Haut jedoch viel zu stark. Was andere als gescheitert betrachtet hätten, erkannte Troplowitz als Chance.
„CITO – Sport-Heftpflaster“
1896 wurde das Produkt als „CITO – Sport-Heftpflaster“ auf den Markt gebracht. Es stabilisierte Verbände, verband Materialien und half vor allem dabei, beschädigte Fahrradreifen wieder einsatzbereit zu machen. Damit war der Grundstein für das gelegt, was heute als das weltweit erste technische Klebeband gilt.
CITO – Sport-Heftpflaster für Reiter, Touristen und Fahrradfahrer
1906 folgte das Lassoband. Ursprünglich für Labore entwickelt, etablierte es sich schnell auch in vielen anderen Bereichen und wurde zum praktischen Helfer beim Verschließen, Kennzeichnen und Ordnen. Schon damals zeigte sich eine Idee, die tesa bis heute prägt: Innovation entsteht dort, wo reale Herausforderungen auf echte Lösungen treffen.
Vier Buchstaben, die die Welt eroberten: tesa
Elsa Tesmer Namensstifterin von tesa. Im Jahr 1908 wurde tesa zunächst ohne bestimmte Verwendung geschützt.
Der Name tesa geht auf die Beiersdorf-Mitarbeiterin Elsa Tesmer zurück, die ihn aus Buchstaben ihres eigenen Namens bildete. Bereits 1908 wurde die Marke geschützt. Ihre Bestimmung fand sie jedoch erst Jahrzehnte später.
1934 begann mit Hugo Kirchberg ein neues Kapitel der Unternehmensgeschichte – mit seiner bemerkenswerten Überzeugung: Er glaubte an die
unbegrenzten Möglichkeiten der Selbstklebetechnologie.
Kirchberg dachte nicht vom Material aus, sondern von der Anwendung. Für ihn zählte nicht nur, dass etwas klebt, sondern welchen Unterschied die Lösung für Menschen und Prozesse macht.
Hugo Kirchberg glaubte an die unbegrenzten Möglichkeiten der Klebetechnologie.
Der Tesa-Klebefilm, später tesafilm, brachte diese Haltung auf den Punkt. Erst zusammen mit dem von Kirchberg entwickelten Handabroller wurde aus dem Klebeband eine intuitive Lösung für den Alltag. Es folgten Tesa-Klebekrepp, Tesaband, Tesaflex und tesa-moll. Aus einem kaum beachteten Nebengeschäft wurde eine tragende Säule – und schließlich ein weltweit tätiges Technologieunternehmen.
1961 nahm das Werk in Offenburg seinen Betrieb auf. 1974 wurde tesa eine eigenständige Sparte innerhalb von Beiersdorf, 1982 eröffnete in Sparta, Michigan, das erste Werk außerhalb Europas. Seit 2001 ist tesa ein eigenständiges Unternehmen.
Wo man tesa nicht sieht, macht tesa oft den Unterschied
tesa: Oft unsichtbar, aber entscheidend.
Heute begegnen Ihnen tesa Klebebandtechnologien häufiger, als Ihnen wahrscheinlich bewusst ist. Denn sie leisten weit mehr, als nur zwei Oberflächen zu verbinden. Unsere Lösungen dämpfen Stöße und Geräusche, isolieren, leiten Wärme und Strom, schützen vor Feuchtigkeit und extremen Temperaturen und ermöglichen kompaktere, leistungsfähigere Produkte.
Mehr als 130 tesa Klebebandanwendungen können in einem Elektroauto stecken, bis zu 70 in einem Smartphone. Weitere Lösungen unterstützen die Luftfahrt, den Bau, die Druck- und Verpackungsindustrie, Handwerksbetriebe und unzählige Anwendungen in Büro und Haushalt. Oft sind sie nicht sichtbar, dennoch von entscheidender Bedeutung.
Auch die Art des Klebens verändert sich. Präzise zugeschnittene Klebebänder lassen sich sauber, schnell und reproduzierbar verarbeiten – manuell, mit Dispensern oder vollautomatisiert durch Roboter. So wird aus einem Tape ein integraler Bestandteil moderner Produktionsprozesse.
Die Zukunft des Klebens: intelligent, vernetzt, zirkulär
Stark verbinden. Gezielt lösen.
Die nächste Revolution der Klebetechnologie liegt nicht allein in immer stärkerer Haftung, sondern in intelligenter Kontrolle. Debonding on Demand (DoD) steht für Klebelösungen, die zuverlässig und dauerhaft halten – und sich genau dann gezielt lösen lassen, wenn es darauf ankommt. Das erleichtert Reparaturen, ermöglicht den Austausch einzelner Komponenten und verbessert die Trennung wertvoller Materialien am Ende eines Produktlebens. So wird Kleben zum Schlüssel für kreislauffähige Produkte und nachhaltigere Prozesse.
Klebebänder werden zu Hightech-Systemen
Gleichzeitig erschließt tesa völlig neue Dimensionen der Klebetechnologie. Intelligente Tapes eröffnen künftig ganz neue Möglichkeiten für moderne Batteriesysteme, unterstützen die lückenlose Nachverfolgung von Waren und ermöglichen innovative Anwendungen in der Holografie. Aus dem klassischen Klebeband wird ein hochfunktionales System, das Produkte smarter, Prozesse effizienter und Technologien zukunftsfähiger macht.
130 Jahre Erfahrung sind dabei nicht unser Rückblick – sondern unser Vorsprung für das, was kommt.
Vom Fahrradreifen zum E-Bike: Gewinnen Sie eines von zehn Clayton E-Bikes
Eine Reise durch die Zeit mit Werbemotiven aus 130 Jahren:
1896: Werbung für das CITO – Sport-Heftpflaster (Deutschland)
1940: Werbung für Tesadur (Deutschland)
1951: Werbung für Tesaflex (Deutschland)
1951: Werbung für Tesakrepp (Deutschland)
1952: Werbung für Tesakrepp (Deutschland)
1953: Werbung für Tesakrepp (Schweden)
1954: Werbung für Tesafilm (Deutschland)
1955: Werbung für Tesafilm (Großbritannien)
1956: Werbung für Lenkerband (Deutschland)
1958: Werbung für selbstklebende Tesa Fabrikate (Deutschland)
1959: Werbung für Tesa Geräte (Deutschland)
1960: Werbung für Tesamoll (Dänemark)
1961: Werbung für Tesa (Deutschland)
1965: Werbung für tesa (Deutschland)
1971: Werbung für tesa (Japan)
1979: Werbung für Gewebeband (Deutschland)
1990: Werbung für tesa Spezial-Klebebänder (Deutschland)