Bediener schüttet Farbe aus

Was tun gegen Pinholing-Effekte?

tesa hat die Idee zum Erreichen einer optimalen Vollfläche



Flexodruck Pinholing
Pinholing-Effekt im Flexodruck

Der Flexodruckmarkt ist stärker umkämpft als je zuvor. Jede Verbesserung der Druckqualität erhöht die Aufmerksamkeit des Konsumenten für die Verpackung und schafft einen Wettbewerbsvorteil.

Ein häufiges Problem bei Designs im flexiblen Verpackungsdruck ist der „Pinholing“-Effekt. Dieser führt aufgrund der ungleichmäßigen oder unvollständigen Farbverteilung beim Bedrucken einer Vollfläche zu Verlusten der Farbdichte und vermindert die Farbwirkung. Nur eine geschlossene Vollfläche reflektiert das Licht gleichmäßig und sieht für den Verbraucher ansprechend aus. Diese Verbesserung des optischen Erscheinungsbildes der Verpackung macht für Druckereien und Markeninhaber einen großen Unterschied, da sie die Kaufentscheidung des Verbrauchers positiv beeinflussen kann. Pinholing kann unterschiedlichste Ursachen haben, zum Beispiel:

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  1. Farbe trocknet auf Rasterwalze und wird nicht auf Klischee übertragen
  2. Farbe bildet keinen gleichmäßigen Film auf dem Substrat
  3. Abgenutzte Rasterwalze
  4. Verschmutzter Druckzylinder
  5. Nicht ausreichender Druck 

Um Pinholing-Effekte zu beheben oder zu vermeiden, können Druckereien aus einem breiten Angebot von Prozesskomponenten wählen. Doch nur die perfekte Kombination aus Rasterwalze, Klischee, Klebeband, Farbe und Maschinenparamentern führt zu optimalen Druckergebnissen. Die folgenden Maßnahmen können ergriffen werden, um die oben genannten Ursachen des Pinholing-Effekts zu bekämpfen:

  1. langsamer verdunstende Lösemittel verwenden, Trocknerkapazität verringern, Druckgeschwindigkeit steigern
  2. Farbviskosität verringern, Farbschichtdicke erhöhen, Klischee-Anpressdruck auf Substrat erhöhen, Vorbehandlung oder physikalische Oberfläche des Substrats auf Unregelmäßigkeiten, Löcher oder Verschmutzung prüfen, Messsystem kontrollieren, geeignetes Lösemittel verwenden
  3. Zustand der Rasterwalze für große Flächen prüfen und gegebenenfalls austauschen, Rasterwalze mit größerem Volumen verwenden
  4. Druckzylinder reinigen
  5. Höheren Abdruck verwenden, Klebeband mit härterem Schaum oder nicht kompressibles Klebeband verwenden; Aufbauband (z. B. tesa® 4972) unter festen Bereichen auf der Klischeerückseite verwenden
Vollflächendruck mit tesa Softprint® X-Hard
Vollflächendruck mit tesa Softprint® X-Hard

Die Auswahl des richtigen Klischeeklebebands spielt neben den anderen Faktoren eine entscheidende Rolle beim Erreichen einer geschlossenen Vollfläche. Die Schaumhärte des Klebebands ist ein besonders wichtiger Faktor, um eine geschlossene Vollfläche mir optimaler Farbdichte zu erreichen. Ein härterer Schaum kann helfen, die optimale Vollfläche zu erzielen. Wichtig ist dabei, dass die beiden Komponenten 1) Klebeband und 2) Klischee immer in Kombination betrachtet werden, um die am besten geeignete Lösung zur Minimierung der Pinholing-Effekte zu finden.

Als Lösung für das Pinholing hat tesa sein umfassendes Sortiment an 500 µm (20 mil) Klischeemontage-Klebebändern für den Flexodruck um die Schaumhärte „Extra hart“ erweitert. Die technischen Vorteile von tesa® Softprint mit Klebebändern in Extra hart basieren auf der festen Schaummischung des hochleistungsfähigen, geschlossenzelligen PE-Schaums. Dieser hat eine hohe Widerstandsfähigkeit und hervorragende Dämpfungs- und Rückstelleigenschaften. Daraus resultieren:

  • Ein gleichmäßiger Farbauftrag in der Vollfläche
  • Hohe Druckgeschwindigkeiten
  • Einheitliche Druckqualität

Testen Sie die tesa Softprint® Extra hart Klebebänder und beheben Sie so Pinholing-Effekte. tesa berät Sie gern zur perfekten Kombination der Prozesskomponenten. tesa kümmert sich um Ihre Klebeanforderungen: So können Sie sich auf das Wesentliche konzentrieren: das Drucken.

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Unser tesa Softprint® Berater hilft Ihnen bei der richten Auswahl des Klebebands zur Klischeemontage.

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