Diese Vorzeichen spielen auch beim Klebebandspezialisten tesa eine Rolle im Kontext von Karriereplanung. Keno Ahlrichs weiß das zu schätzen: Der 36-Jährige arbeitet als Key-Account Manager im Bereich Automotive, wurde durch einen sogenannten Crossfunctional Move vom Einkäufer zum Verkäufer. “Nach sieben Jahren im technischen Einkauf wollte ich etwas Neues machen. Zum Glück haben wir bei tesa eine Kultur, in der crossfunktionale Wechsel gefördert werden. Ich konnte deshalb auf die Unterstützung durch das Unternehmen bauen”, erklärt Ahlrichs.
Sein Beispiel zeigt: Ein „Sidestep“ im Job kann Karrierekick statt -knick bedeuten. Deshalb will der international agierende Konzern seine Mitarbeiter verstärkt für solche Laufbahnen motivieren. Im horizontalen Weg liegt denn auch ein Schlüssel für den zukünftigen Erfolg: „Ein komplexes Unternehmen wie tesa hat viele Facetten, und ich bin davon überzeugt, dass wir alle umso besser in unseren Jobs sind, umso mehr wir auch von anderen Seiten des Geschäfts etwas verstehen“, sagt Inken Klein, HR-Managerin und Leiterin der Bereiche Talent Management und Succession Planning.